Projektinformationen Über die Datenbank Liste der Inschriften Chronologie

Sonderforschungsbereich 933: Materiale Textkulturen

 

Inschriftlichkeit. Reflexionen materialer Textkultur 
 in der Literatur des 12. bis 17. Jahrhunderts 

Teilprojekt C05

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In der Datenbank des Teilprojekts C05 werden fiktionale erzählte Inschriften der mittelalterlichen Literatur gesammelt. Als Inschrift zählt Geschriebenes, das a) nicht zu den gängigen Formen von Schriftlichkeit gehört (also nicht mit üblichen Hilfsmitteln auf Pergament und Papier geschrieben ist) und/oder Geschriebenes, b) bei dem von einer intensiven Verbindung von Inhalt und Schriftträger auszugehen ist. Der Ausgangspunkt der Sammlung sind deutschsprachige erzählte Inschriften vor 1700. Seit der zweiten Projektphase sammeln wir zudem verstärkt erzählte Inschriften im Altnordischen, Alt- und Mittelenglischen sowie im Mittellateinischen.

An dieser Seite wird fortwährend gearbeitet. Dies betrifft nicht nur zusätzliche Einträge, sondern auch die Anreicherung bestehender Daten sowie die Funktionalität der Datenbank. In jüngster Zeit wurden für viele Einträge Scans der jeweiligen Textstelle hinzugefügt, um auf diese Weise die leichte Zitierbarkeit sicherzustellen. Auch die Suchfunktion und Visualisierungen werden beständig weiterentwickelt. Geplant ist zudem, Forschungsliteratur zu den einzelnen Einträgen anzugeben. Hier finden Sie eine Arbeitsbibliographie des Teilprojekts.

Die Datenbank stellt ein Zwischenergebnis dar – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Sie dient als Rechercheinstrument und die eingetragenen Textstellen sind, wenn in wissenschaftlichen Arbeiten darauf verwiesen werden soll, anhand einer Textausgabe zu überprüfen. Es ist geplant, die Datenbank um Abbildungen der jeweiligen Textstellen in der jeweils zitierten Edition zu ergänzen.

Albertus von Augsburg: Leben des heiligen Ulrich; Albertus Magnus und die Tochter des Königs von Frankreich; Albrecht: Verfasserfragment; Aristoteles und Phyllis; – Meister Babiloth: Cronica Allexandri des grossen konigs; Johannes Beer: Das Narrenspital, Jucundi Jucundissimi Wunderliche Lebens-Beschreibung; Ritter Beringer; Biterolf und Dietleib; Die böse Adelheid; Die Buhlschaft auf dem Baume; – Die drei Lebenden und die drei Toten; Die drei Mönche zu Kolmar; Dukus Horant; – Eleonore von Österreich: Pontus und Sidonia; Eilhart von Oberg: Tristrant; – Konrad Fleck: Flore und Blanscheflur; Fortunatus; Die Frauentreue; Das Frauenturnier; Friedrich von Schwaben; – Das Gänslein; Gottfried von Straßburg: Tristan; Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen: Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch, Trutz Simplex Oder Ausführliche und wunderseltzame Lebensbeschreibung der Ertzbetrügerin und Landstörtzerin Courasche, Der seltzame Springinsfeld, Die verkehrte Welt, Das wunderbarliche Vogelnest, Continuationen des Simplicissimus, Der erste Bärnhäuter, Ratsübel Plutonis oder Kunst reich zu werden, Der stolze Melcher, Bartkrieg, Der teutsche Michel, Simlicissimi Galgenmännlein; Der Große Alexander (Wernigeroder Alexander); – Georg Philipp Harsdörffer: Der Grosse Schau-Platz jämmerlicher Mord-Geschichten; Hartmann von Aue: Iwein, Erec, Gregorius, Der arme Heinrich; Das Häslein; Die Heidin (Fassung B); Heinrich der Glîchezâre: Reinhart Fuchs; Heinrich von Freiberg: Tristan; Heinrich von dem Türlin: Diu Crône; Heinrich von Veldeke: Servatius, Eneasroman; Herrand von Wildonie: Die treue Gattin; Historia von D. Johann Fausten; Herzog Ernst B; Hug Schapler (1500&1537 [Auszug]); Hugo von Montfort; – Johannes von Freiberg: Das Rädlein; Johannes von Tepl: Der Ackermann; – Kaiserchronik; Heinrich Kaufringer: Der feige Ehemann, Die Rache des Ehemannes, Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar, Die unschuldige Mörderin, Drei listige Frauen; König Rother; Die Königin vom Brennenden See; Konrad von Fußesbrunnen: Die Kindheit Jesu; Konrad von Stoffeln: Gauriel von Muntabel; Konrad von Würzburg: Die halbe Birne, Heinrich von Kempten, Herzmäre, Schwanenritter, Turnier von Nantes, Pantaleon, Partonopier und Meliur, Die Klage der Kunst, Der Trojanische Krieg; Kudrun; – Der Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman; – Magelone; Mechthild von Magdeburg: Das fließende Licht der Gottheit; Die Minneburg; Der Mönch als Liebesbote (Fassung A); Moriz von Craûn; Münchener Oswald; – Das Nonnenturnier; – Orendel; Ortnit; Otfrid von Weißenburg: Evangelienbuch; – Der Pleier: Meleranz; Pyramus und Thisbe; – Reinbot von Durne: Der Heilige Georg; Reinfried von Braunschweig; Christian Reuter: Schelmuffsky; Reynke de Vos; Der Ritter unter dem Zuber; Hans Rosenplüt: Der fünfmal getötete Pfarrer, Der fahrende Schüler, Die Tinte, Die Disputation, Der Bildschnitzer von Würzburg; Rüdiger der Hünkhover: Der Schlegel; – Salman und Morolf; Das Schneekind (Fassung A&B); Schrätel und Wasserbär; Der Schüler von Paris (Fassung B); Der Sperber; Der Stricker: Der kluge Knecht, Der begrabene Ehemann, Das heiße Eisen, Die drei Wünsche, Der arme und der reiche König, Daniel von dem Blühenden Tal; – Thüring von Ringoltingen: Melusine; – Wernher der Gärtner: Meier Helmbrecht; Jörg Wickram: Knabenspiegel, Dialog von einem ungeratenen Sohn, Die zehn Alter, Der treue Eckart, Das Narrengiessen, Der verlorene Sohn, Weiberlist, Der Goldtfaden, Ritter Galmy, Gabriotto und Reinhart, Von guoten und boesen Nachbaurn; Wiener Oswald; Wolfram von Eschenbach: Parzival, Willehalm, Titurel; – Der Zwickauer: Des Mönches Not.

Wir freuen uns über Hinweise auf Textstellen, die in unserer Datenbank noch fehlen.

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Sonderforschungsbereich 933: Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften

Teilprojekt C05: Inschriftlichkeit. Reflexionen materialer Textkultur in der Literatur des 12. bis 17. Jahrhunderts

Technische Umsetzung

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 zum Welschen Gast des Thomasin von Zerklaere 

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Welscher Gast digital (Online-Edition)

 

 

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